In der Vergangenheit bezeichnete man die Ziege als 

„Kuh des armen Mannes“

seit 2020 ist klar:

Die feinen Produkte der Ziege liegen voll im Trend
und gewinnen immer mehr an Sympathie.

Auch wir in Österreich sind 2020 einer weltweiten Bewegung beigetreten
und feiern auch heuer wieder das  

Goatober
Food Festival

Austria 

Aber was genau steckt  da nun dahinter?

Im Gegensatz zur weiblichen Ziege stellen die männlichen Nachkommen in der Ziegenhaltung wahrlich ein Dilemma dar – sie produzieren keine Milch, folge dessen kann auch kein Käse oder ähnliches verwertet werden. Dazu ist der Markt für Kitz- und Ziegenfleisch bis dato nicht etabliert. Die wachsende Beliebtheit an Milchprodukten der Goaß, erfreut zwar einerseits, führt jedoch auch zu wachsenden Milchziegenherden und der Natur folglich auch zum Anstieg an männlichen Jungtieren.
Einziger Lichtblick für manchen Kitzbock ist noch das Abgrasen der saftigen Wiesen und Almen, bevor sein hochwertiges Fleisch verarbeitet wird. Im Hinblick auf diese Problematik fiel im Jahr 2011 in über 100 New Yorker Restaurants der Startschuss für ein einmonatiges Fest – dem Goatober Food Festival.
Der Gedanke dahinter, feinstes Ziegenfleisch auf Haubenniveau zum Dinner in Gourmetküchen zu servieren, fand weltweit Anklang und wurde 2016 erstmals auch in Europa zelebriert. Was als kleine Kampagne begann, hat sich mittlerweile zu einer internationalen Initiative entwickelt und nun auch unsere Heimat erreicht.
Den ganzen Goatober, Entschuldigung Oktober, gestaltet sich die Karte von 10 auserwählten regionalen Schlemmerküchen in Oberösterreich mit einfachen, aber auch raffinierten Ziegengerichten. Vom traditionellen Schmorbraten über ein scharfes Chili con Carne bis zum trendigen Burger liegt somit Ziegenfleisch in aller Munde.

Aber nicht nur im Goatober Oktober !!!